

Wer Schmetterlinge lachen hört
Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.
Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Tier, zum Narr, zum Weisen,
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.
Er weiß, dass er nichts weiß,
wie alle andern auch nichts wissen,
nur weiß er was die anderen und er
noch lernen müssen.
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Wer in sich fremde Ufer spürt,
und Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich ungestört, von Furcht
sich selbst entdecken. ![]()
Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst blickt er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt,
nimmt er gelassen auf.
Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein, ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.
Der mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger,
als alle seine Erben. 
Text: Carlo Karges, Musik: Novalis
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Schickt mir Eure spirituellen Gedichte, so werde ich die Schönsten hier veröffentlichen.
Tu's trotzdem!
Manche Leute sind unvernünftig, unlogisch und egozentrisch;
vergib ihnen trotzdem.
Wenn du freundlich bist, werden Leute dir selbstsüchtige und versteckte Motive vorwerfen;
sei trotzdem freundlich.
Wenn du erfolgreich bist, wirst du einige falsche Freunde und einige wahre Feinde gewinnen;
sei trotzdem erfolgreich.
Wenn du offen und ehrlich bist, wird es wahrscheinlich Leute geben, die dich betrügen;
sei trotzdem offen und ehrlich.
Wenn du froh und heiter bist, wird es wahrscheinlich Leute geben, die neidisch und eifersüchtig sind;
sei trotzdem fröhlich.
Was du in Jahren aufbaust, könnte jemand in einer Nacht zerstören;
baue trotzdem.
Das was du heute Gutes tust, mögen die Leute morgen schon wieder vergessen haben;
tue trotzdem Gutes.
Gib der Welt das Beste, was du hast - und wenn es auch nie genug ist;
gib der Welt trotzdem das Beste, was du hast.
Siehst du, in der Endsumme ist alles zwischen dir und Gott;
es ging eigentlich auch nie um dich und sie.
(Dieser Text ist in die Wand eines der Kinderheime von Mutter Teresa in Kalkutta eingraviert).
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Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben, sie haben meine Phantasie beflügelt.
Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten, sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.
Ich danke allen die mich belogen haben, sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.
Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben, sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.
Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben, sie haben meinen Willen geschürt.
Ich danke allen, die mich verlassen haben, sie haben mir Raum für Neues gegeben.
Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben, sie haben mich wachsam werden lassen.
Ich danke allen, die mich verletzt haben, sie haben mich gelehrt im Schmerz zu wachsen.
Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben, sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.
Ich danke allen, die mich verwirrt haben, sie haben mir meinen Standpunkt klargemacht.
Vor allem aber danke ich all jenen, die mich lieben, so wie ich bin.
Sie geben mir die Kraft zum Leben!
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Ich suche meinen Stamm
Ich suche meinen Stamm, die Leute meines Stammes sind
leicht zu erkennen: Sie gehen aufrecht, haben Funken in
den Augen und ein Schmunzeln auf den Lippen.
Sie sind weder heilig noch erleuchtet. Sie sind durch
ihre eigene Hölle gegangen, haben ihre Schatten und
Dämonen angeschaut, angenommen und offenbart.
Sie sind keine Kinder mehr, wissen wohl was ihnen
angetan worden ist, haben ihre Scham und ihre Rage
explodieren lassen und dann die Vergangenheit abgelegt,
die Nabelschnur abgeschnitten und die Verzeihung
ausgesprochen.
Weil sie nichts mehr verbergen wollen, sind sie klar
und offen. Weil sie nicht mehr verdrängen müssen, sind
sie voller Energie, Neugierde und Begeisterung.
Das Feuer brennt in ihrem Bauch!
Die Leute meines Stammes kennen den wilden Mann und die
wilde Frau in sich und haben keine Angst davor. Sie
halten nichts für gegeben und selbstverständlich,
prüfen nach, machen ihre eigenen Erfahrungen und folgen
ihrer eigenen Intuition.
Männer und Frauen meines Stammes begegnen sich auf der
gleichen Ebene, achten und schätzen ihr
"Anders"-Sein, konfrontieren sich ohne
Bosheit und lieben ohne Rückhalt.
Leute meines Stammes gehen oft nach innen, um sich zu
sammeln, Kontakt mit den eigenen Wurzeln auf zu nehmen,
sich wieder finden, falls sie sich durch den Rausch des
Lebens verloren haben.
Und dann kehren sie gerne zu ihrem Stamm zurück, denn
sie mögen teilen und mitteilen, geben und nehmen,
schenken und beschenkt werden.
Sie leben Wärme, Geborgenheit und Intimität.
Getrennt fühlen sie sich nicht verloren wie
kleine Kinder und können gut damit umgehen.
Sie leiden aber an Isolation und sehnen sich
nach ihren Seelenbrüdern und -schwestern.
Die Zeit unserer Begegnung ist gekommen.
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Lass Dich niemals
von der Zukunft einschüchtern -
lebe einen Tag nach dem anderen.
Fühle Dich niemals
der Vergangenheit schuldig -
was geschehen ist, ist nicht mehr zu ändern.
Lerne von den Fehlern, die Du gemacht hast.
Fühle Dich niemals allein...
es gibt immer jemanden, der für Dich
da ist und an den Du Dich wenden kannst.
Vergiss niemals, dass alles, was Du Dir nur
vorstellen kannst, auch erreichbar ist.
Stell Dir das vor! Es ist nicht so schwer,
wie es aussieht.
Höre niemals auf zu lieben.
Höre niemals auf zu glauben.
Höre niemals auf zu träumen.
"Lasse niemals zu,
dass andere bestimmen,
wo die Grenzen
deiner Träume sind"
( Michelle Obama )
